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Die Arbeitsgemeinschaft Plasmaproteine
herstellender Unternehmen (AGP) ist eine gemeinsame Arbeitsgruppe des Bundesverbands
der Pharmazeutischen Industrie (BPI, Berlin), des Verbands Forschender
Arzneimittelhersteller (VFA, Berlin) sowie der Plasma Protein Therapeutics
Association (PPTA, Brüssel).
Die AGP ist die deutsche Expertengruppe für
Plasmaproteine und vertritt die Interessen der in diesem Bereich tätigen Unternehmen
in Deutschland.
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Die AGP wurde 1994 als gemeinsame Arbeitsgruppe von
Mitgliedsunternehmen des BPI und des VFA gegründet. Die PPTA war seit Beginn an
den Aktivitäten der AGP beteiligt. 2006 kamen die drei Verbände überein, die
AGP künftig als eine gemeinsame Arbeitsgruppe von BPI, VFA und PPTA weiterzuführen.
Als nationale Expertengruppe trägt die AGP ihren Teil
der Verantwortung für eine sichere und gesicherte Versorgung mit diesen häufig lebensrettenden
Arzneimitteln, wie im Transfusionsgesetz beschrieben. Die AGP folgt den allgemeinen
politischen und ethischen Grundsätzen der drei Verbände zum Wohle der Patienten
und sieht sich in der Pflicht, den Zugang zu qualitativ hochwertigen und
sicheren aus Plasma oder durch rekombinante Technologie hergestellten
Medikamenten in Deutschland sicherzustellen. Sie setzt sich für die hierfür
erforderlichen gesundheits- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für
die Hersteller von Plasmaproteinen ein.
Seit ihrer Gründung führt die AGP einen engen
Dialog mit Behörden, Patienten und Behandlern und ist in zahlreichen Gremien an
der Bearbeitung von medizinischen, regulatorischen und epidemiologischen
Fragestellungen beteiligt. So ist die AGP beratend in dem vom
Bundesgesundheitsministerium beim Robert-Koch-Institut eingerichteten Arbeitskreis
Blut, einem Gremium von Sachverständigen für Blutprodukte und das Blutspende-
und Transfusionswesen beteiligt. In dieser Eigenschaft hat sich die AGP bei der
Ausgestaltung des Transfusionsgesetzes, das 1998 in Kraft trat, maßgeblich
eingebracht.
Diese konstruktive Mitarbeit an
Entscheidungsprozessen entspricht der Verantwortung der Mitgliedsunternehmen im
Umgang mit diesen wichtigen Präparaten, auf die viele Menschen tagtäglich zur
Behandlung ihrer schweren Krankheiten bzw. zur Erhaltung ihrer Gesundheit angewiesen
sind.
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